Mechanische Analysen von Kunststoffen

Die mechanischen Eigenschaften von Kunststoffen werden analog zu den von Metallen in der Regel mit der zerstörenden Werkstoffprüfung untersucht. In unseren akkreditierten Laboren können wir ein breites Spektrum an normgemäßen Standarduntersuchungen und kundenspezifischen Spezialaufträgen abdecken.

Normen: DIN EN ISO 178, DIN EN ISO 527, DIN EN ISO 6603, DIN EN ISO 14125, DIN EN ISO 14126, DIN EN ISO 6603, DIN EN 1464, ISO 4578, DIN EN ISO 10365, ASTM D3167, DIN EN 28510, ISO 11339, ASTM D1876, DIN EN ISO 4624, DIN ISO 7619-1:2012-02; DIN EN ISO 868:2003-10, Din EN ISO 2039, ISO 815-1:2016-09, DIN EN ISO 1856:2008-01

Mechanische Analyse von Kunststoffen

Mit unseren vier Zugprüfmaschinen können wir (fast) alle gängigen Zug-, Druck-, Biege- und Durchstoßversuche abdecken.

Zur Bestimmung der Härte von Kunststoffen wenden wir eine Reihe von standardisierten Verfahren an. Für harte Thermoplaste sowie Duroplaste prüfen wir mit den Verfahren nach Brinell oder Rockwell. Zusätzlich kann die Mikrohärte von diesen Werkstoffen ermittelt werden. Für weiche Thermoplaste sowie Elastomere setzen wir die Verfahren nach Shore A und D ein.

Biegeprüfung Kunststoff
Biegeprüfung Kunststoff
Zugprobe Kunststoff
Zugprobe Kunststoff

Mechanische Prüfung von Klebungen

Neben den mechanischen Prüfungen der klassischen Kunststoffe führen wir standardmäßig auch Haftzugversuche, Scherzugversuche und diverse Schälversuche (u.a. Rollenschälversuch, Winkelschälversuch, …) an Klebungen und Mehrschichtsystemen durch. Damit sind wir in der Lage wichtige Kenngrößen wie Haftzugfestigkeit, Klebfestigkeit und Schälwiderstands von Klebungen zu bestimmen. Weiterführend bieten wir eine detaillierte Bruchbildanalyse an zerstörten Klebeverbindungen an, um ihren genauen Bruchmechanismus auf die Spur zu kommen.

Kraft-Weg Diagramm
Kraft-Weg Diagramm
Rollenschälversuch
Rollenschälversuch

Bestimmung des Druckverformungsrest

Eine wichtige Kenngröße von Elastomeren ist der Druckverformungsrest. Dieser beschreibt die bleibende Verformung eines Probekörpers nach Einspannung für eine bestimmte Zeit. Die Bestimmung des Druckverformungsrests kann bei Raumtemperatur, erniedrigter oder erhöhter Temperatur erfolgen. Ein Druckverformungsrest von 0 % entspricht dabei einen komplett elastischen Verhalten, ein Wert von 100 % entspricht einem komplett plastischen Verhalten.

Genauere Beschreibungen der genannten Methoden können Sie unter Werkstoffprüfung finden.